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Allgemeine Tipps zum Tonziegeldach
 

Das Dach Ihres Hauses ist ein unverwechselbares Kennzeichen, das über Jahrzehnte Ihr Haus schmücken soll.

Schon seit über 2'000 Jahren werden Tondachziegel als Baumaterial eingesetzt. Herstellungsverfahren und Ausgangsmaterial sind im Prinzip unverändert geblieben: Der im Tagebau gewonnene Ton wird gemischt, zerkleinert, befeuchtet, gepreßt, getrocknet und bei ca. 1'050°C gebrannt: Das Ergebnis ist Keramik!

Die lebhaften Farbschattierungen hängen von der Zusammensetzung des Tones ab und sind regional verschieden. Der unverändert belassene Ton brennt "ziegelrot".

Engoben sind Tonschlämme besonderer Zusammensetzung, die der Oberfläche des Ziegels Farbe geben, ohne die Atmungsfähigkeit des Dachziegels und seine Natürlichkeit zu beeinträchtigen.

Wichtig ist eine ausreichende Hinterlüftung der Dachfläche. Tondachziegel bieten den großen Vorteil der "Klimaregulierung". Die kapillaren Poren können sich bei Regen und Schnee mit Wasser füllen, das dann bei Trockenheit wieder an die Luft abgegeben wird.

Die Porosität des Ziegels bewirkt zudem auch seine wärmedämmenden Eigenschaften. Der k-Wert eines Dachziegels ist mit 0,46 W/m2K nicht zu verachten! Auch Frost macht einem Ziegel nichts aus: Das gefrorene Wasser kann sich ohne Rissbildung gefahrlos in den Poren ausdehnen. Im umgekehrten Fall wirkt bei starker Sonneneinstrahlung die Ziegeldeckung temperaturregulierend.

Eine hohe Resistenz gegenüber chemischen Schadstoffen in der Luft garantiert zudem eine hohe Lebensdauer der Tonziegel.